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geschrieben am 10.04.2017

Swinemünde

Swinemünde

Vom Swinemünder Leuchtturm gleitet der Blick weit über das Meer, auf den Hafen und seine Ausfahrt. 1857 wurde der Turm fertiggestellt und ist mit seinen 68 Metern über See für damalige Zeiten eine Meisterleistung. Die West- und die Ostmole entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts. Auf der Westmole befindet sich die weiße „Mühlen“bake, ein Wahrzeichen Swinemündes. Der Schiffsverkehr hatte für die Stadt an der Ostsee schon immer eine große Bedeutung. Nach der Fertigstellung des befestigten Hafens Mitte des 18. Jahrhunderts konnte ein immenser Aufschwung in Handel, Handwerk und Gewerbe verzeichnet werden. Und es wurde alles unternommen, um ihn zu forcieren und den Hafen weiter auszubauen.

Die Hafenanlagen erstrecken sich auf der Insel Wollin, ganz in ihrem Westen. Fährverbindungen führen nach Skandinavien und Teile des Hafens werden durch die Marine genutzt. Im Hafenbereich trifft der Besucher auf bereits im 19. Jahrhundert errichtete Festungsbauten, wie Fort Engelsburg. Natürlich sind sie touristische Anziehungspunkte, noch dazu, da sie sich beidseits der Swine, die hier in die Ostsee mündet, erstrecken. Das Fort beispielsweise befindet sich auf der Insel Usedom. Im 20-Minuten-Takt verbindet eine Fähre die beiden Inseln.

„Uznam“ – so heißt „Usedom“ auf polnisch. Ein etwa drei Kilometer breiter Streifen des Ostzipfels der Insel gehört zu Swinemünde. Vor allem das Kurviertel des mittlerweile über einundvierzigtausend Einwohner zählenden staatlich anerkannten Kurortes ist hier beheimatet. Kaiser Wilhelm II. war in Swinemünde, das Anfang des 20. Jahrhunderts zum drittgrößten deutschen Ostseebad zählte, wiederholt zu Gast und die drei Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin verbindet mit Swinemünde heute die wohl längste Strandpromenade Europas.

Jahr für Jahr lässt die reizvolle Natur kurfreudige Deutsche ins Nachbarland Polen und an dessen breite, feine Ostseestrände reisen. Sie scheinen fast endlos lang und laden zu Spaziergängen und Wanderungen an gesunder Luft ein. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Stütz- und Bewegungsapparates sowie der Atemwege lassen sich hier gut behandeln. Sand wird angespült, der an anderen Stellen der Insel Usedom von den Wellen abgetragen wird. Der von Lenné angelegte Kurpark, die prachtvollen Villen, Cafés, Geschäfte, Brunnen, Restaurants und die Marina, eine der schönsten Polens, dienen als entspannender Rahmen während der Kurlaubs.

Im Kurviertel befinden sich auch die für unsere zweiwöchigen Seniorenkurreisen unter Vertrag stehenden Kureinrichtungen. 20 Kuranwendungen, Vollpension, eine Eingangsuntersuchung und eine Bestätigung der durchgeführten Behandlungen für die Krankenkasse mit Preisangabe sind in beiden Häusern, die wir in Swinemünde anfahren, Bestandteil unserer Leistungen.

Passende Reise zu diesem Artikel:

15-Tage-Seniorenkurreise schon ab € 848,- p.P.

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